
Für das redstore.de Enduro Team Muldental gingen an den Start Lutz Berthold (KTM), Thomas Rehwagen (Husaberg FE 450 E) Matthias Krüger (KTM) und Stefan Schmäh (KTM). Das Rennen begann pünktlich 17.00 Uhr am Samstag auf einer für den brandenburger Raum typischen Sandpiste, welche durch die Trockenheit am Anfang recht staubig wirkte. Die Bremsen hatten erhöhten Verschleiß und die Luftfilter der Bike`s waren von dem trockenen Sand auch oft zugesetzt. Die Piste war die ersten Runden sehr schnell, so dass teilweise Rundenzeiten zwischen 9 und 12 Minuten erreicht wurden. Der Durchschnitt sollte sich später auf ca.20 Minuten pro Runde einpegeln.

Wo vor dem Rennen noch Hitze und und trockener Sand angesagt waren, und die Team`s gutgelaunt teils in luftiger Kleidung dem Rennen entgegensahen, bewölkte sich zunehmend der Himmel und nach anfänglichen Schauern brach ein Regenguß über der Strecke nieder, welcher den Staub etwas gebunden hat, aber auch die Strecke nicht mehr ganz so schnell machte. Aber was sollte es, im ersten Rennviertel waren alle noch gut gelaunt und bereiteten sich auf die anstehende Nachtfahrt vor. Eine Herrausforderung für jeden Offroad Fan. Die Teams fuhren je nach Kondition zwischen einer und sechs Runden pro Fahrer, bevor ein Fahrerwechsel dran war.

Im Fahrerlager war in der Zwischenzeit die Vorbereitung auf den Wechsel in vollem Gange. 24 Stunden nonstop sind eine harte Belasung für Fahrer und Maschine.Die Erholungspausen zwischen den Rennen nutzten die Fahrer zum relaxen und natürlich auch für die Wartung ihrer Maschinen. Natürlich mussten auch einige blaue Flecke gekühlt werden. Alles in Allem lies man sich aber von dem mit zunehmender Zeit immer ansterngender werdenden Rennverlauf nicht die Lust und den Spaß nehmen. Delshalb waren wir ja nach Brandenburg gefahren : Um Enduro zu fahren.

Das Rennen wurde zur Schlammschlacht : Über weite Sandparkurs, durch Flugzeughangar, über ausgefahrene, mit Spurrinnen durchfurchte Hügel, durch Waldstücke .....es wurde gefahren ohne Rücksicht auf Fahrer und Maschine. Der Regen sollte daran nichts ändern. Insider wissen : Regen macht alles nur noch schöner, und obwohl gegen Sonntag Nachmittag die kräftezehrenden Runden ihre Spuren bei den Fahrern hinterliessen, ging es weiter, denn bekanntlich ist das Rennen erst um 17.00 Uhr am Sonntag zu Ende. Die Maschinen waren alle gut in Schuß und es kam zu keinen technischen Außfällen im Team.

Als dann um 17.00 Uhr alles vorbei war, belegte das
redstore.de Enduro Team Muldental einen rühmlichen 62. Platz von 118 gestarteten Teams. Die Jungs sind also gut der Hälfte der Konkurenz davongefahren. Den ruhmreichen ersten Platz belegte das Team KTM Feist Rochlitz 1. Aber nichts für ungut. Die nächste absehbare Hürde soll der GGN 2007, der Gotland Grand National am ersten Novemberwochenende 2007 werden. Leider ist der Hauptsponsor der Veranstaltung, die schwedische Armee, kurzfristig abgesprungen, so das die Durchführung des Rennens noch in den Sternen steht. Die Veranstalter arbeiten aber , hoffentlich mit Erfolg, an einer Lösung.
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Wir möchten auch allen anderen Sponsoren herzlich danken